Arenshoop, Zingst und Dierhagen

mein verlängertes Wochenende – Teil 2

Der zweite Tag (Freitag) fing auch wieder mit einem gemütlichem Frühstück an. Anschließend sind wir dann erstmal an die Strandpromenade gefahren, um für einen besseren Sonnenschutz als am Vortag zu sorgen. Eigentlich haben wir ja beide eine Kopfbedeckung, die die Sonne abhält, aber die liegt NATÜRLICH zu Hause in irgend einem Schrank :roll: Wie sollte es auch anders sein.

Jedenfalls haben wir jeder eine Art Basekap gekauft. Mein Freund hat ein schwarzes bekommen und ich ein rotes (damit er mich nicht so schnell verliert :oops: ). Anschließend haben wir die Zeit bis zum Mittagsfisch wieder mit viiiel Gemütlichkeit rumbekommen und dann gab es wieder Fisch zum Mittag. Diesmal aber nicht aus dem Restaurant, sondern von Roloffs Fischpavillion. Ja, ich weiß, ein bisschen Schleichwerbung, aber so gut und so günstig, wie man dort Mittagessen kann, dass ist einfach sagenhaft. Und es lohnt sich. Man wird gut satt und im Sommer, wenn es draußen sehr heiß ist, sind die Portionen dort auch viel zu groß, so dass man eigentlich nur den Fisch isst und die Bratkartoffeln oder den Reis links liegen lässt. Aber ich schweife ab …

Nach dem Mittag bin ich dann nach Zingst gefahren. Endlich zum Horizonte Fotofestival. Es war das erste Mal, dass ich dort gewesen bin und ich fand es grandios. Jede Menge Leute, viele Workshops und Aktivitäten über den Tag verteilt (die man allerdings hätte bezahlen müssen). Auch dem nicht fotobegeisterten Zuschauern wurde einiges geboten. An vielen Stellen in Zingst und am Strand konnte man Bilder bewundern, drei Mal täglich gab es eine Flugshow mit sehr schönen Greifvögeln, unter anderen Weißkopfseeadler und manche Ausstellungen konnte man auch ohne Festivalkarte besuchen.

Die Flugshow habe ich auch besucht, sehr beeindruckend sind diese riesigen Vögel. Ich finde es doch sehr erstaunlich, das diese großen und schweren Tiere fliegen können, und das nicht gerade langsam! Am meisten bin ich ins staunen gekommen, wenn die Adler im Tiefflug vom Hoteldach zu den Falknern auf der Bühne geflogen sind, so tief, dass man den Kopf einziehen musste und sie hätte streicheln können, wären sie nicht so schnell gewesen und hätte ich nicht eine Kamera in der Hand gehabt :-)

Am Abend wurde ein Workshop zum Thema Bilder präsentieren angeboten, und weil der kostenlos war und mich das auch interessierte, bin ich dort hin. Der Referent (falls er denn so heißt) stellte uns, also einem Mann mittleren Alters und mir, verschiedene Bilderrahmen vor. Er zeigte uns, wie man sie Handhabt und welche Unterschiede es allgemein zur Qualität und in den Verwendungszwecken von Glas gibt. Es wurde auch erklärt, in welcher Form man sein Bild in den Rahmen tut, also mit Passepartout oder ohne, wie man die Bilder befestigt und auch, wie man ein Passepartout schneidet und welche Abstände man einhalten sollte usw. Dann ging es an eigene Bilder. Er hat von dem Herren und mir jeweils ein Bild auf fast A3 ausgedruckt und dann in verschiedenen Rahmen eingerahmt, mit und ohne Passepartout. Es wurde über die Farbe des Rahmens an sich gesprochen, welche Farbe zu welchem Bild besser passt, welche Farbe was hervorheben kann und noch vieles mehr.

Am Ende der Veranstaltung habe ich dann mein ausgedrucktes Bild mitgenommen und weil mir der Rahmen so gut gefallen hat, habe ich den auch gleich gekauft. Der mich danach begleitende Gedanke war “Ich wusste ja garnicht, dass man sich soooo viele Gedanken für ein Bild in einem Rahmen  machen kann!” Den Workshop fand ich sehr interessant und was dazugelernt hab ich auch.

Bepackt mit einem Bilderrahmen wollte ich eigentlich zum Auto und wieder zurück nach Dierhagen fahren, es war ja schließlich schon halb zehn. Ich bin dann aber Gottseidank nocheinmal an den Strand und habe dann einen super schönen Sonnenuntergang miterlebt, aber schaut euch einfach die Bilder an, mehr brauch ich dazu nicht sagen denke ich.

Auf dem Rückweg musste ich dann noch auf einem Parkplatz anhalten, weil sich Nebel über den Feldern und den Wasserläufen gebildet hatte, da konnte ich nicht vorbeifahren. Der Parkplatz war an einem Privaten Hafengelände und so hatte ich auch über den Zaun ein wenig Sicht auf das Wasser und den Nebel. Sehr lange habe ich dort allerdings nicht fotografiert, weil mich die Moskitos dort sonst aufgefressen hätten. Mit kurzen Hosen und einem T-Shirt kann man denen ja eh wenig entgegensetzten, wenn man sich beim fotografieren möglichst nicht bewegen will, weil es ja schon recht dunkel ist, und man natürlich kein Stativ dabei hatte (weshalb es davon keine guten Bilder gibt).

Jedenfalls sind hier die Bilder von Zingst (klick macht groß):

 

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2 thoughts on “Arenshoop, Zingst und Dierhagen

    • hmm … da könnte ich nun richtig neidisch werden. Bei mir wird es noch sehr viel länger dauern, bis ich wieder mal da bin. Ich wünsche dir in jedem Fall viel Spaß und eine schöne Zeit in Zingst!